Sexualstrafrecht

und allgemeines Strafrecht

 

Strafverteidigung

Meine Tätigkeit im Strafrecht umfasst die erste Beratung über die Verteidigung im Ermittlungsverfahren bis zur gerichtlichen Vertretung in allen Instanzen. Ich vertrete Ihre Interessen gegenüber den Strafverfolgungsbehörden. Diskret und vorurteilsfrei. Ich darf vor allen deutschen Strafgerichten auftreten, mein primäres Anliegen ist es aber, eine Gerichtsverhandlung zu verhindern. Dies gelingt in der Regel dadurch, dass mit einer durchdachten Begründung die Einstellung des Verfahrens gegenüber der Staatsanwaltschaft angeregt wird. Ein besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass das Ermittlungsverfahren möglichst keine Auswirkungen auf die gegenwärtige und zukünftige berufliche Situation hat.

 

 

 

Wichtig: Empfehlenswert ist es, möglichst frühzeitig die Hilfe eines Strafverteidigers in Anspruch zu nehmen und keinesfalls vorher eine Aussage zu tätigen. Dies gilt erst recht, wenn Sie sich nichts vorzuwerfen haben. Für die Strafverfolgungsbehörden ist das frühzeitige Einschalten eines Verteidigers durch einen Beschuldigten der Normalfall.

 

 

Pauschale Festvergütung

Sicherheit gibt es für Sie auch bei dem Thema Anwaltsvergütung. Im Rahmen einer schriftlichen Vergütungsvereinbarung kostet die außergerichtliche Strafverteidigung eine feste Pauschalgebühr.

 

 

 

 




Das Sexualstrafrecht

Im Sexualstrafrecht drohen oft hohe Freiheitsstrafen. Deshalb ist es sehr wichtig, für den Fall der Fälle einen Spezialisten für das Sexualstrafrecht zu engagieren - so früh wie möglich. In Deutschland werden nach meiner Einschätzung jährlich viele Menschen zu Unrecht zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt, weil sie einen Verteidiger an Ihrer Seite hatten, der nur "ab und zu" mal einen sexualstrafrechtlichen Fall bearbeitet.

Vorwurf der sexuellen Nötigung bzw. Vergewaltigung gem. §  177 StGB

 

In Deutschland werden pro Jahr viele Tausend Strafanzeigen wegen sexueller Nötigung bzw. Vergewaltigung erstattet. In vielen Fällen werden die Vorwürfe zu Unrecht erhoben. Motive der Falschbelastungen sind oft psychische oder psychiatrische Erkrankungen (z.B.: Borderline-Störung), Rache oder familienrechtliche und finanzielle Interessen. Ein solcher Vorwurf der sexuellen Nötigung bzw. Vergewaltigung darf auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden. Zwar steht oft "Aussage gegen Aussage", die Gerichte glauben aber sehr häufig der weinenden Anzeigeerstatterin. Deshalb ist es äußerst wichtig, bereits im Ermittlungsverfahren eine Einstellung zu bewirken. Dies ist in der Regel aber nur möglich, wenn der Beschuldigte einer sexueller Nötigung bzw. Vergewaltigung von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch macht und den Vernehmungstermin nicht wahrnimmt. Stattdessen sollte er umgehend sich der Hilfe eines Fachanwalts für Strafrecht bedienen, der umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet des Sexualstrafrechts und insbesondere im Bezug auf die Vorwürfe sexuelle Nötigung bzw. Vergewaltigung hat. Ein großer Fehler wäre es, die Sache "einfach laufen" zu lassen. Faustregel: Je früher ein Verteidiger eingeschaltet wird, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass eine Einstellung bewirkt werden kann. Unter Umständen kann es sich schon empfehlen, einen Verteidiger einzuschalten, wenn z.B. eine Ex-Partnerin allein mit der Erhebung von Vorwürfen der sexuellen Nötigung bzw. Vergewaltigung droht.

 

Der Ablauf des Mandats

 

Zunächst findet ein erstes Gespräch zwischen dem Mandant und seinem Verteidiger statt. Nach Unterzeichnung des Vollmachtsformulars wende ich mich an die zuständige Polizeidienststelle bzw. Staatsanwaltschaft, teile mit, dass Sie sich vorerst nicht zur Sache einlassen und beantrage Akteneinsicht. Sobald die Akte eingetroffen ist, scanne ich diese ein und übersende Ihnen einen Downloadlink. Sie haben dann die Möglichkeit, die Akte als verschlüsselte PDF-Datei herunterzuladen. Anschließend setzen wir uns dann zu einem weiteren Gespräch zusammen um die Möglichkeiten der Verteidigung zu erörtern. 

 

In der Akte befindet sich die Aussage der Anzeigeerstatterin. Diese wird von mir im Rahmen einer Aussagenanalyse auf Lügenkennzeichen und Widersprüchen hin untersucht. Dann wird gegenüber der Staatsanwaltschaft eine Einstellungsanregung abgegeben, in welcher auf das Ergebnis der Aussagenanalyse und auf die möglichen Motive der Anzeigeerstatterin Bezug genommen wird.

Vorwurf des Besitzes oder der Verbreitung von Kinderpornographie gem. § 184b StGB

 

Bedingt durch stetig wachsende Überwachungsmöglichkeiten nehmen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Besitzes kinderpornographischer Schriften (Bilder oder Videos) immer weiter zu. Die Strafdrohung, die das Gesetz vorsieht, ist immens. Hinzu kommt die gesellschaftliche Stigmatisierung.

 

Aufgrund meiner großen Erfahrung auf diesem Gebiet erreiche ich sehr oft eine außergerichtliche Verfahrenseinstellung. Wichtig ist, möglichst keine Aussage vor den Ermittlungsbehörde zu tätigen.


Blog:  "Gut zu Wissen".